Hummelhaus

Hummelhaus als Hilfe für Hummeln

Ein Hummelhaus ist eine tolle Hilfe für Hummeln

Ein Hummelhaus: Etwas Gutes für die Natur tun

Ein Bummelhaus bei euch auf dem Grundstück? Auf einigen Grundstücken sind separate Bereiche extra für Tiere zu finden. Zu den häufigsten Schutzeinrichtungen für Tiere gehört das Vogelhaus oder ein Nistkasten. Diese Einrichtungen dienen dazu, Vögeln, Eichhörnchen und Schmetterlingen zu verschiedenen Jahreszeiten Unterschlupf zu bieten. Dabei wird jedoch vergessen, dass auch andere Tiere nicht nur schützenswert, sondern nützlich sein können, wenn diese eine geeignete Unterkunft bekommen.

Noch relativ unbekannt, aber nicht weniger sinnvoll ist der Bau eines Hummelhauses. Ein besonders einfaches und günstiges Hummelhaus gibt es hier: Hummelhaus kaufen*. Diese Tiere gehören zu den friedfertigen Insekten. Sie sorgen dafür, dass sich Blumen durch den Transport der Hummeln schneller verbreiten. Wer sich also die Transportleistung dieser Tiere zunutze machen möchte, errichtet am besten ein Hummelhaus auf dem Grundstück. Der positive Nebeneffekt ist, dass diese Tiere auf diese Weise geschützt den Nachwuchs großziehen können.

Was es vor dem Bau eines Hummelhauses zu beachten gibt

Anders als beim Bau von Nistkästen werden Hummelhäuser im Winter errichtet. Dies liegt zu einem daran, dass das Material sich zunächst stabilisieren kann und schon an die kühleren Temperaturen gewöhnt wird. Schließlich fangen Hummeln im Frühling an, den Nachwuchs großzuziehen. Im März erwachen die Hummeln aus dem Winterschlaf. Dann beginnen sie damit einen geeigneten Ort für den Nachwuchs zu suchen. Hierbei sollte auch beachtet werden, dass ein Hummelhaus nur geringfügig vor andere Tierarten geeignet ist. Dies liegt vor allem daran, dass der Zugang nur für Hummeln (oder kleinere Tiere) geeignet ist.

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Benötigte Materialien für ein Hummelhaus

Für den Bau eines Hummelhauses reichen die üblichen Sperrplatten aus dem Baumarkt aus. Diese sollten bis zu 2 cm dick sein. In den üblichen Baumärkten wird zudem angeboten, dass die Platten bereits zurechtgeschnitten werden. Die Maße eines Hummelhauses sollten dabei 40cmx40 cm betragen.

Vier Wände dieser Größe werden benötigt. Die Bodenplatte sollte ungefähr die gleichen Maße haben. Die Platte für das Dach sollte jedoch etwas größer sein. Hier steht zur Wahl, wie weit die Kante über die Wände reichen soll, um zum Beispiel die Regentropfen abzuschirmen. Mit dabei sein sollte unbedingt genügend Tiefe der Platten für den Boden. Schließlich muss hier das Erdnest mit ausreichend Erde ausgestattet werden.

Am idealsten ist es, wenn die Gesamthöhe des Hummelnestes mindestens 64 cm beträgt. So kann gewährleistet werden, dass genügend Platz für Erde und Hummel zum Fliegen vorhanden ist. An der Seite wird eine kleine Öffnung eingebaut. Hier sollte darauf geachtet werden, dass eine Wachsmottensperre auch auf Höhe des Eingangs eingebaut wird. Das Einflugloch sollte zudem auf Erdhöhe errichtet werden. Schließlich sind die Königinnen beim Erwachen aus der Erde erschöpft. Somit finden sie eine Einfluggelegenheit auf Erdhöhe besser.

Um dein Einfluss von Wasser zu vermeiden, wird der Eingang selbst mit einer Schräge versehen. Diese wird mit einem Anstieg von etwa 1 cm nach oben angebaut. Der gesamte Innenkarton sollte zudem mit Polsterwolle abgedichtet werden, um Feuchtigkeit zu vermeiden. Nicht vergessen werden sollte ein großes, sehr feinmaschiges Belüftungsgitter an der Frontseite des Hummelkastens. Dadurch wird ein Zirkulieren der Luft gewährleistet. Wird an alles gedacht, können sich die Hummeln ungestört im Hummelkasten entwickeln. Im Zweifelsfall bietet es sich an, nochmal beim nächstgelegenen Tierschutzverein Informationen über den Bau einzuholen.

Wer es aber besonders einfach haben will, kann sich mal dieses Hummelhaus anschauen*.