Insektenhaus

Bild von einem Insektenhaus

Die Basis für den Erfolg von einem Insektenhaus

Ein Insektenhaus ist für alle interessant, die gerne etwas Gutes für die Tierwelt tun möchten, ohne dabei den praktischen Aspekt außer Acht zu lassen. Insektenhäuser können von verschiedenen Arten besiedelt werden. Häufige Besucher sind Blattläuse, Wildbienen oder Hummeln. Je nachdem, welcher Bewohner bevorzugt wird, sollte auf die Umgebung geachtet werden. Wer gerne Marienkäfer oder Florfliegen als Bewohner antreffen möchte, sollte darauf achten, dass Blattläuse in der Umgebung vorhanden sind.

Praktischerweise werden diese Helfer gerne beim Ackerbau oder in Heimgärten gesehen. Schließlich kümmern sich Marienkäfer und Florfliegen um die Bekämpfung der Schädlinge. Wildbienen und Hummeln hingegen benötigen Blüten in der Umgebung. Für einige Bienenarten bzw. Solitärbienen ist es zudem wichtig, dass Wasser und Lehm ausreichend vorhanden sind. Mit diesen beiden Baustoffen bauen sie schließlich die Nester.

Die drei Grundvoraussetzungen für ein gutes Insektenhaus

Neben der Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen, wie ausreichend Nahrung, sollten einige Dinge beachten werden. Zum einen ist der Standort des Hauses wichtig. Das Insektenhaus sollte in einem sonnigen Platz positioniert werden. Zudem ist es wichtig, dass dieses windgeschützt ist. Schutz vor Regen sollte in Form einer dichten Überdachung vorhanden sein. Dadurch kann gesichert werden, dass sich die Bienen, Hummeln oder auch Marienkäfer in aller Ruhe und sicher entwickeln können.

Der nächste wichtige Punkt ist die Ausrichtung der Zuflugsöffnung. Die Ausrichtung sollte generell nach Süden bzw. Südosten erfolgen. Als letzter, wichtiger Punkt ist die Höhe des Hauses zu erwähnen. Mindestens 50 cm sollte der Abstand zum Boden betragen, damit keine anderen Tiere an und in das Insektenhaus gelangen.

Der praktische Nutzen eines Insektenhauses für Gartenbesitzer

In so gut wie jedem Garten sind im Sommer Bienen, Hummeln oder Marienkäfer zu finden. Viele Gartenbesitzer fühlen sich dadurch gestört. Der Einbau eines Insektenhauses hat einige Vorteile. Durch die Bereitstellung einer Unterkunft sind nicht mehr alle Insekten gezwungen, sich irgendwo im Garten einen Platz zu sorgen. Dadurch werden automatisch Bienen, Hummeln und andere Insekten an einen gezielten Ort gelockt. Es wird ein Großteil der sonst lästigen „Mitbewohner“ verschoben.

Dennoch müssen Gartenbesitzer durch diesen Trick nicht auf die Vorteile der Insekten verzichten. Blattläuse und andere Parasiten für das Gemüse werden trotzdem weiterhin von den Hausbewohnern gefressen. Da sich das Insektenhaus selbst weiter weg vom Garten befinden sollte, sind auch keine Gefahren durch stichwütige Bienen zu befürchten. Schließlich ist der Staat bzw. die Brut weiter entfernt. Die fliegenden Tiere müssen daher nichts befürchten. Wer sich also oft über zu viele Bienen, Hummeln oder Marienkäfer beschwert, macht am besten aus dem Problem das kleinere Übel.

Fazit: Ein Insektenhaus ist nicht nur bei Bauern beliebt

Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, können sowohl Bauern als auch Privathaushalte von einem Insektenhaus profitieren. Je nach Umgebung und verfügbarer Nahrung für die Insekten können verschiedene Arten angezogen werden. Nebenbei bietet sich ein Insektenhaus auch an, um den Kindern eine Beobachtungsmöglichkeit des Lebens der Insekten bereitzustellen. Auch lernen Kinder dadurch, sich richtig gegenüber verschiedenen Arten zu verhalten. Wer allerdings Allergien gegen Insektenstiche hat, sollte ganz auf die Anschaffung eines Insektenhauses verzichten. Zwar ist die Gefahr eines Stichs sehr gering. Dennoch kann ein Restrisiko nicht ausgeschlossen werden.

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