Insektenhotel Füllung

Bambusrohre sind eine mögliche Insektenhotel Füllung

Insektenhotel Füllung aus Bambus

Grundlegendes zur Insektenhotel Füllung

Um den Kasten oder die Gefache des Kastens zu füllen, können mehrere natürliche Füllmaterialien für eine Insektenhotel Füllung verwendet werden. Holz in allen Arten und Formen (Äste, Holzscheiben, Baumrinde oder ähnliches) ist hier, wie auch beim Rahmen, eines der beliebtesten und meist verwendetsten Materialien. Andere mögliche Füllstoffe sind Schilfrohe, Stroh, Heu, Bambus, Reisig, Torf oder Lehm.

Der Konstrukteur des Insektenhotels sollte aber auf jeden Fall darauf achten, nur trockenes Material für den Innenraum der Behausung zu verwenden. Gräser oder frische Blätter sollten also vermieden werden, da diese erstens nicht dem natürlichen Lebensraum der Insekten entsprechen und zweitens anfällig für Schimmel sind. Desweiteren sollte man kein Holz verwenden, welches chemisch behandelt wurde oder auf sonstige Art und Weise den Insekten schaden könnten. Wieder gilt auch hier, dass ein Insektenhaus seinen Zweck am besten erfüllt, wenn es den natürlichen Lebensraum beziehungsweise den natürlichen Unterschlupf eines Insekts möglichst gut repräsentiert. Allerdings können auch Materialien wie zum Beispiel Pappe benutzt werden, solange diese keine Plastik- oder Farbbeschichtung hat. Eine mögliche Variante wäre, alte Eierschachteln zu durchlöchern, mit Stroh zu hinterfüllen und diese im Innenraum des Insektenhotels anzubringen.

Vorbereitung der Füllung des Insektenhotels

Wichtig beim Bau eines Insektenhauses ist auch, dass zwischen den Materialien keine großen Lücken vorhanden sind, durch die der Wind ziehen kann. Falls Lücken vorhanden sein sollten, kann man diese auf einfache Art mit Lehm oder Steinen füllen. Zur Insektenhotel Füllung eignen sich eigentlich alle natürlichen Materialien, die trocken sind und vermeiden, dass der Wind durch die Konstruktion zieht.

Für die eigentlichen Nistplätze des Insektenhauses muss das Material kleine Löcher enthalten, in denen die Insekten Platz für ihre Brut haben. Während bei Bambusrohren oder Schilfhalmen diese Öffnungen bereits vorhanden sind, muss man bei anderen Materialien extra kleine Löcher hinzufügen. Dies ist beispielsweise möglich, indem man Holzscheiben oder Holzblöcke mit Bohrlöchern versehrt. Diese Löcher sollten einen Durchmesser zwischen 2 und 10 Millimeter haben und von Loch zu Loch im Durchmesser variieren. Dadurch bietet das Insektenhotel mehreren Arten mit unterschiedlichen Größen einen Unterschlupf. Um eine möglichst geeignete Brutröhre zu schaffen, sollte das Holz (oder das andere Material) nicht komplett durchbohrt werden, sondern auf einer Seite geschlossen bleiben.

Bezüglich der Bohrungen ist noch anzumerken, dass die Öffnungen der Bohrungen fein herausgearbeitet sein sollten. Falls die Eingänge zu den Löchern Rückstände enthalten, kann es gut sein, dass die Insekten diese Löcher nicht zum brüten nutzen. Außerdem ist es bei manchen bestimmten Insektenarten so, dass sie nur Röhren in abgelagertem Holz für ihre Brut verwenden. In solchen Fällen erweisen sich Behausungen aus frischem Holz als ungeeignet.

Anordnung un Sortierung des Füllmaterials

Sollte man sich dazu entscheiden als Füllmaterial Bambusrohre oder Schilfhalme zu verwenden, so kann man diese entweder zusammenbinden oder in eine Röhre stecken. Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass die einzelnen Rohre und Halme befestigt sind und nicht lose im Kasten liegen, sodass sie herausfallen könnten.

Für manche Nisthilfen eignet es sich auch kleine Terrakotta-Schalen oder Scherben von Blumentöpfen mit Löchern zu versehen und diese zwischen anderen Materialien im Kasten unterzubringen. Vor allem das Füllmaterial und die Arrangierung davon sorgen dafür, dass so gut wie jedes Insektenhaus ein individuelles Aussehen hat. Generell kann man, durch eine interessante Anordnung von verschiedensten Materialien, dem Insektenhotel nochmal einen besonderen Stempel aufdrücken.

Wenn Sie noch Infos zum selber bauen eines Insektenhotels brauchen haben wir die selbstverständlich auch!